Eine Wildkamera mit WLAN bietet einen die Möglichkeit, scheue Wildtiere und Vögel in unbeobachteten Momenten zu filmen und zu fotografieren und dabei Dinge aufzudecken, die sonst verborgen geblieben wären.

Kaufberatung

Was ist eine Wildkamera mit WLAN und wofür wird sie verwendet?

Eine Wildkamera wird hauptsächlich von Jägern zur Überwachung des Wildbestandes genutzt.

Zunehmend wird sie aber auch zur Dokumentation von Vandalismus und Diebstahl verwendet und findet so immer häufiger ihren Weg in private Haushalte. Sie sind mit einem Tarnmuster überzogen und lassen sich unauffällig verstecken und ziehen die Aufmerksamkeit von Tieren nicht so stark an. Wie bei Lampen mit Bewegungsmeldern wird auch die Wildkamera durch Bewegung aktiviert.

Der eingebaute Bewegungsmelder ist ein sogenannter passiver Infrarot Sensor, kurz PIR. Dieser erkennt Wärme und Bewegungen und löst dann eine Bildserie oder Videoaufnahme aus. Danach schaltet sich die Kamera wieder ab und aktiviert den Bewegungssensor.

Eine Wildkamera mit WLAN überträgt die aufgenommenen Bilder und Videos dann direkt auf das eigene Tablet, Smartphone oder dem PC. So ist die Auswertung der Aufnahmen flexibel von überall aus möglich. Eine Wildkamera mit WLAN benötigt eine feste Internetverbindung, um Aufnahmen direkt zu senden. Darum finden diese Art von Kameras bevorzugt ihren Einsatz im Haus und Garten. Sie haben unbekannte Tierspuren auf Ihrem Grundstück entdeckt oder wollen das Haus vor ungebetene Gäste schützen? Dann kann sich eine Wildkamera als besonders nützlich erweisen.

 

Welche Arten von Wildkameras mit WLAN gibt es?

Bei Wildkameras unterscheidet man zwischen White LED und Black LED.

Die White LED Kameras erzeugen beim Auslösen ein leichtes rotes Licht. Das sorgt Testberichten zu folge für eine bessere Ausleuchtung und hochwertigere Aufnahme, wird aber von Tieren normalerweise nicht wahrgenommen. Diese Art LED eignet sich perfekt für Tieraufnahmen. Black-LED-Wildkameras erzeugen kein Licht beim Auslösen. Der Infrarotblitz

bewegt sich in einem Wellenbereich, der für Menschen und Tiere nicht sichtbar ist. Ausleuchtung und Bildqualität werden allerdings verschlechtert, wodurch diese Technik vermehrt in Überwachungskameras eingesetzt wird. Für den Einsatz zur Wildbeobachtung ist daher eine White-LED-Wildkamera zu empfehlen.

 

Wo kann man Wildkameras mit WLAN kaufen und wer stellt sie her?

Für eine Wildkamera mit WLAN gibt es nicht sehr viele namhafte Hersteller.

Elektronikfachmärkte und auch Baumärkte haben Wildtierkameras im Angebot und sind daher eine gute Adresse für den Kauf einer Fotofalle. Vorteil hier ist, Sie können vor Ort die unterschiedlichen Modelle in die Hand nehmen und so einen eigenen kleinen Test durchführen. Allerdings ist die Auswahl an guten Modellen im Internet deutlich größer.

Online können Sie Erfahrungen von anderen Käufern einsehen und Testberichte lesen, um sich so im Dschungel der Angebote eine Orientierung zu schaffen. Dazu kommt, dass Onlineshops oft günstigere Preise bieten. Somit können Sie mit etwas Glück eine gute Wildkamera mit WLAN günstig ergattern. Namhafte bzw. bekanntere Hersteller für Wildkameras sind beispielsweise:

  • Secacam
  • Dörr
  • Moultrie
  • Stealth Cam
  • Ctronics
  • SUNTEKCAM
  • Usogood

Preislich liegen diese Marken meist zwischen 100-200 Euro. China Versionen gibt es schon ab 50€.

 

Was ist beim Kauf einer Wildkamera mit WLAN zu beachten?

Wer eine Wildkamera mit WLAN kaufen möchte, muss nicht selber verschiedene Modelle testen, sollte aber wissen, worauf es beim Vergleich ankommt.

Akkukapazität – logischerweise muss der Akku eine ausreichende Kapazität haben, damit im entscheidenden Moment der Aufnahme der Strom nicht ausgeht.

App-Anbindung – Es gibt spezielle Apps, mit denen man die Aufnahmen der Wildkamera direkt auf sein Smartphone/Tablet übermitteln kann.

Bildauflösung – unbedingt auf eine gute Auflösung achten. Denn die Qualität der Fotos steht und fällt mit der Bildauflösung.

Nachtsicht – Da viele Tiere nachtaktiv sind, ist eine gut funktionierende Nachtsicht ein Muss.

Wasserdichtigkeit – Wildkameras sollten wasserdicht sein, da sie draußen zum Einsatz kommen.

Sensorempfindlichkeit – Damit die Kamera richtig auslöst und es nicht zu Fehlauslösungen kommt, sollte die Kamera eine einstellbare Sensorempfindlichkeit bieten.

Erfassungsbereich – Ein weiter Erfassungsbereich erhöht die Chancen auf gute Aufnahmen.

Es ist außerdem zu empfehlen, für die Speicherung der Aufnahmen mehrere kleine Speicherkarten zu nutzen. Diese verarbeiten Daten viel schneller. Große SD-Karten überfordern die Kameras häufig und lohnen sich dadurch nur für Videos in HD-Qualität.

 

Vor und Nachtteile einer Wildkamera mit WLAN

Vorteile:

  • flexible und komfortable Bildauswertung auf mobile Geräte.
  • perfekt für den Einsatz auf dem eigenen Grundstück.
  • eignet sich besonders gut als Überwachungskamera.

Nachteile:

  • eine stabile Internetverbindung ist zwingend erforderlich. Einsatz außerhalb des eigenen
  • Grundstücks nicht möglich.

Weitere Produkte

Fazit

Eine Wildkamera mit WLAN ist eine gute Alternative zu anderen Wildkamera-Typen.

Vor allem punktet die WLAN-Variante dadurch, dass Aufnahmen direkt auf mobile Geräte übermittelt werden, was die Bildauswertung deutlich einfacher und komfortabler macht.

Allerdings sollte man sich im Vorfeld genau Gedanken machen, wofür man die Wildkamera einsetzen möchte. Im Gelände mit schlechter bis keiner stabilen Internetverbindung haben die anderen Alternativen die Nase vorn. Im Einsatz zu Hause, beim Beobachten von Tieren im eigenen Garten oder als Sicherung Ihres Grundstücks bieten die Wildkameras mit WLAN aber einen echten Vorteil.

 

Wildkameras mit WLAN im Detail

Conversio Austria Wildkamera

Die Conversio Austria Wildkamera ist bestens für die Beobachtung und Überwachung von wildlebenden Tieren geeignet. Diese Wildleben-Kamerafalle zeichnet sich durch ihre robuste Konstruktionsweise aus und ist zudem wetterfest.Die Conversio Austria Wildkamera misst eine Länge von 100 Millimetern, ist knapp 122 Millimeter breit und besitzt eine Höhe von 66 Millimetern.